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Entscheidend
für eine erfolgreiche Alpenüberquerung ist gutes Wetter. Aus diesem Grund sollte man den Start der Tour flexibel
gestalten. Wenn möglich, sollte man sich für eine Woche Alpentour
14 Tage reservieren, somit hat man eine Flexibilität von bis
zu 7 Tagen um die Tour zu beginnen. Über die entsprechenden
Wetterlinks lassen sich zumindest für die ersten 3-4 Tage Wettertendenzen
vorhersagen.
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- Die Gruppe sollte aus
mindestens 2 Leuten bestehen. Optimal betrachte ich 3-4 Personen.
Ist die Gruppe größer, ist es schwierig alle Bedürfnisse auf
einen Nenner zu bekommen. Dies gilt speziell dann, wenn der
Startzeitpunkt (Wetter!) flexibel gestaltet werden soll.
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- Eine gute Planung einer
Transalp ist unerläßlich, doch sollte man auch Alternativen vorbereiten, z.B. wenn das Wetter unbeständig ist oder ein
Teilnehmer sich verletzt (z.B. leichte Straßen-Etappe im Tal)
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- Die Tagestouren sollten
täglich spätestens um 9:00 Uhr, besser um 8:30 Uhr, begonnen werden, damit man um ca.
16:00 Uhr den Zielort erreicht. Häufig nimmt die Gewitterneigung im
Gebirge ab 16:00 Uhr rapide zu, so dass es ratsam ist, dann bereits
den Zielort erreicht zu haben. Außerdem hat man durch einen frühen
Start eine Zeitreserve für unvorhergesehene
Schwierigkeiten.
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- Wenn man im Tal übernachtet,
hat dies den Vorteil, dass man morgens, wenn es noch kühl ist, den
Berg vor sich hat. Weiter ist es leichter und sicherer auch im
Hochsommer noch ein Quartier zu bekommen. In Pensionen bzw. Hotels
sind bessere Waschmöglichkeiten, auch z.B. für Kleidung. Ein alter
Trick ist es, das Trikot mit Seife bzw. Shampoo zu waschen, in ein
Frotteehandtuch einzurollen und auf die Rolle zu treten. Ein Trikot
trocknet dadurch innerhalb von wenigen Stunden. Natürlich fehlt bei
einer Übernachtung im Tal die Hüttenromantik und der Charme eines
voll besetzten Massenlagers.
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- In der Schweiz sollte man nach
"günstigen" Zimmern, d.h. Bad und WC auf dem Gang fragen.
Die Ersparnis ist häufig erstaunlich und Frühstücksbuffet und
sonstiges Ambiente des Hotels ist ansonsten identisch mit den
"Normalpreis-Zimmern".
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- Ich empfehle, Bikeschuhe mit
Klicki-Einsätzen zu benutzen, die über die Fußknöchel gehen.
Speziell bei Schiebe- und Tragepassagen über Geröll sind dadurch
die Knöchel vor Prellungen geschützt. Auf Klickis würde ich nicht
verzichten wollen.
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- Den Inhalt des Rucksackes
verpacke ich wasserdicht in Plastiktüten. Bei heftigem Regen ist es
m.E. nicht möglich den gesamten Rucksack z.B. durch einen Überzug
trocken zu halten.
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- Um auch bei heftigem Regen
trockene Füße zu behalten, trug ich über den Socken im Schuh,
dünne Plastiktüten (findet man in fast jeder Obstabteilung im
Supermarkt). Wenn es im Gebirge regnet, kühlt es so weit ab, dass
in den Schuhen kein Hitzestau entsteht. Ich habe die Tüten sogar
mit Klebeband abgedichtet, damit kein Wasser hineinläuft. So
bleiben die Füße trocken, auch wenn die Schuhe durchnässt sind.
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- Beim Rucksack achte ich
penibel auf das Gesamtgewicht. Ein zu schwerer Rucksack kann einem
die Freude an der Gesamttour nehmen. Ich nehme nur die notwendigsten
Kleidungsstücke mit, die ich 2x wasche, und reduziere Waschzeug,
Sonnencreme usw. entsprechend der Anzahl der Biketage.
Siehe Ausrüstungsliste.
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- Bei der Kleidung achte ich
darauf, dass die Wärmefunktion möglichst flexibel angepaßt werden
kann, d.h. ich benutze grundsätzlich Trikots, Fleece- und
Regenjacken mit durchgehendem Reissverschluß. Schlupfpullis vermeide ich vollständig.
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- Ein Stirnband aus
Funktionsfaser (!) verhindert, daß der Schweiß auf Brille und
Augen läuft.
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- Zum Fotografieren oder Filmen
empfiehlt sich ein Weitwinkel-Objektiv. Häufig befindet man sich im
Gebirge nahe an den Felswänden, so dass es schwierig ist,
mit einem normalen oder Tele-Objektiv interessante Eindrücke
festzuhalten.
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- Ein Handy ist aus meiner Sicht
nicht unbedingt erforderlich, bietet aber eine gewisse Sicherheit
für Notfälle (wenn man im Gebirge Empfang bekommt). Speziell in
der Schweiz gibt es praktisch in jedem Ort Kreditkarten-Telefone,
die wesentlich günstiger sind als die Handytarife. Von diesen
Telefon-Zellen können auch e-mails versandt werden.
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- Den Rücktransport mit einem
professionellen
Abholservice empfanden wir im Vergleich zu einem
Rücktransport z.B. mit der Bahn, als sehr komfortabel. So
war es ohne Probleme möglich, kurzfristig den Abholort
Torbole auf die Autobahnausfahrt "Kalterer See" zu
verlegen.
In der Schweiz nutzten wir One-Way Mieten wie sie z.B. von Avis
oder Europcar relativ günstig
angeboten werden.
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- Als Bikes nutzten wir erstmals
Fullsuspension-Bikes mit Öl-Luft-Dämpfern und empfanden dies als
sehr komfortabel. Wider Erwarten hatten wir auch keinerlei
technische Probleme. Vorsorglich hatten wir einen Dummy für
unsere Federbeindämpfer dabei, den wir glücklicherweise jedoch
nicht benötigten. Im Fall eines Defektes, hätten wir mit diesem
Dummy noch die Tour beenden können.
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- In Situationen völliger
Erschöpfung hat uns häufig ein Erfrischungstuch
weitergeholfen ;-)
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